23.01.10, 15:35
puh ähm... Ich wollte gerade Mittagsschlaf machen :kicher:
Das Problem ist Leistung aus nem Radio zu bekommen... Da gib es mehrere Möglichkeiten:
1. Standard-Radio 4Ohm Nennimpedanz asymmetrisches Signal. Minus liegt auf Masse und Plus ist die Information bzw. das Signal. Die Spannung ist eben der Potentialunterschied, der sich aus der Differenz von Minus = Masse = 0 und von Plus = Signal >= 0 ergibt.
2. "High-Power"-Radios (sch... Anglizismen). Hier wird die Information einfach umgedreht (invertiert) und als Minus verwendet. Somit ist Minus nicht mehr Masse oder 0 sondern das genaue Gegenteil von Plus, also dem Signal. Deshalb ist der Potentialunterschied und damit die Spannung doppelt so groß wie bei 1. Wenn man jeweils vom gleichen Strom ausgeht, hat sich die Leistung damit schon verdoppelt.
3. Werkssoundsysteme. Ab Werk verbauen die Boses usw. keine Verstärker mit Netzteilen. D.h. sie müßen mit der niedrigen Spannung leben. Da Leistung, das Produkt aus Strom und Spannung ist, und man die Spannung nicht weiter erhöht, bleibt einem nur, den Strom zu erhöhen. Das macht man mit geringen Lastimpedanzen. Ich habe bei Serienfahrzeugen mit Soundsystem sogar schon 0,5 Ohm Lasten gesehen. Auch hier steigt dann entsprechend die Leistung.
4. Nachrüstverstärker. Sie arbeit5en mit Netzteilen, können somit höhere Spannungen und einiges an Strom liefern. Nur so lassen sich wirkliche Leistungssteigerungen erzielen. Allerdings kostet wegen dem technischen Aufwand, Leistung auch entsprechend Geld.
Aber jetzt wieder BTT:
Klaus' Baujahr hat wohl Radios vom Typ 1. verbaut. Das APS 30 sollte aber vom Typ 2. sein. D.h. Bose bekommt ein symmetrisches Signal (Minus = invertiertes Plus) mit dem es nichts anfangen kann (erwartet asymmetrisches Signal Minus = Masse) und verzerrt (vereinfacht gesagt). Deshalb steht in der Beschreibung wohl auch, daß es erstmal nicht funktioniert.
Dieses verlinkte Kistchen macht jetzt wohl eine galvanische Massentrennung mittels eines Transformators, und wandelt damit das symmetrische in ein asymmetrisches Signal um. Die Verzerrungen sollten damit weg sein.
Das Problem ist Leistung aus nem Radio zu bekommen... Da gib es mehrere Möglichkeiten:
1. Standard-Radio 4Ohm Nennimpedanz asymmetrisches Signal. Minus liegt auf Masse und Plus ist die Information bzw. das Signal. Die Spannung ist eben der Potentialunterschied, der sich aus der Differenz von Minus = Masse = 0 und von Plus = Signal >= 0 ergibt.
2. "High-Power"-Radios (sch... Anglizismen). Hier wird die Information einfach umgedreht (invertiert) und als Minus verwendet. Somit ist Minus nicht mehr Masse oder 0 sondern das genaue Gegenteil von Plus, also dem Signal. Deshalb ist der Potentialunterschied und damit die Spannung doppelt so groß wie bei 1. Wenn man jeweils vom gleichen Strom ausgeht, hat sich die Leistung damit schon verdoppelt.
3. Werkssoundsysteme. Ab Werk verbauen die Boses usw. keine Verstärker mit Netzteilen. D.h. sie müßen mit der niedrigen Spannung leben. Da Leistung, das Produkt aus Strom und Spannung ist, und man die Spannung nicht weiter erhöht, bleibt einem nur, den Strom zu erhöhen. Das macht man mit geringen Lastimpedanzen. Ich habe bei Serienfahrzeugen mit Soundsystem sogar schon 0,5 Ohm Lasten gesehen. Auch hier steigt dann entsprechend die Leistung.
4. Nachrüstverstärker. Sie arbeit5en mit Netzteilen, können somit höhere Spannungen und einiges an Strom liefern. Nur so lassen sich wirkliche Leistungssteigerungen erzielen. Allerdings kostet wegen dem technischen Aufwand, Leistung auch entsprechend Geld.
Aber jetzt wieder BTT:
Klaus' Baujahr hat wohl Radios vom Typ 1. verbaut. Das APS 30 sollte aber vom Typ 2. sein. D.h. Bose bekommt ein symmetrisches Signal (Minus = invertiertes Plus) mit dem es nichts anfangen kann (erwartet asymmetrisches Signal Minus = Masse) und verzerrt (vereinfacht gesagt). Deshalb steht in der Beschreibung wohl auch, daß es erstmal nicht funktioniert.
Dieses verlinkte Kistchen macht jetzt wohl eine galvanische Massentrennung mittels eines Transformators, und wandelt damit das symmetrische in ein asymmetrisches Signal um. Die Verzerrungen sollten damit weg sein.
