10.04.12, 10:04
mfk schrieb:bei manch einem Schrauber hier kann man nur sagen, er sollte dabei bleiben, und sich besser nicht zu ordnungspolitischen Fragestellungen äußern. Aber wie von vielen oben bereits richtig erkannt, liegt das Kernübel im sozialitischen/kommunistischen Gedankengut. Mir wird ganz schlecht, wenn die ich aktuellen Wahlplakate der Frankfurter Ortskommunisten sehe. Nach dem Motto, man müsse das Geld nur anders verteilen (in dieser Bananrepublik).:peitsch: Nur so viel: 4 Mio Deutsche zahlen 60% aller Steuern! 16 Mio. Deutsche zahlen etwa 40%, und 60 Mio. zahlen gar keine Steuern ... Da ist klar, dass Steuerzahler keine Lobby haben.:ausflipp:
Zurück zum Thema; glücklicherweise bin ich nicht auf meinen Wagen angewiesen. Ich kann es genau so gut bleiben lassen, das Fahren. Aber eines ist mir heute aufgefallen - die Straßen waren gespenstisch leer.hocking: Wo sonst die Hölle los ist, allenfalls ein paar Fußgänger. Und ja, bei 1,7€/Ltr. bleibt meine Karre im Zweifel eher stehen.:bored: Oder ist heute autofreier Sonntag?:wimmer:
Hmm...ein hoher Benzinpreis und die daran geübte Kritik hat rein gar nichts damit zu tun, ob man links oder rechts steht.
Schlussendlich betrifft ein hoher Bezinpreis in höchstem Maße die Normal- und Schlechterverdiener, die aber auf das Auto angewiesen sind und insbesondere dann, wenn man eben lange Wege zur Arbeit zurücklegen muss. Wenn Du jeden Tag 150km Arbeitsweg hast, dann machst Du dicke Backen. Wenn Du Handelsvertreter bist auch. Taxifahrer? Kleinspediteur? Usw.
Aber es geht ja weiter: hohe Kraftstoffpreise treffen im zweiten Schritt eben nicht nur die Autofahrer, sondern auch die Konsumenten von Iindustriezweigen, in denen Treibstoff essentiell ist. Da kann man beim Einkaufen anfangen (irgendwie müssen die Sachen - von der Herstellung mal abgesehen - ja auch in die Läden kommen) und beim profanen Busfahren aufhören.
Der Benzinpreis (inkl. Steuern) ist also nicht nur direkt sehr unangenehm, sondern trägt auch mittelfristig in den Dingen des täglichen Bedarfs dazu bei, dass Dein Geld an Wert verlieren wird. Und dann spielt es genau keine Rolle mehr, ob Du auf das Auto angewiesen bist.

Über kurz oder lang wird der Staat die Unternehmen entlasten, während man den Normalbürger weiter blechen lässt. Das muss einem klar sein.
Abgesehen davon: es kann ja wohl auch irgendwo nicht gut sein, wenn der Benzinpreis letztlich eine Art fiskalisches Steuermittel wird.


hocking: Wo sonst die Hölle los ist, allenfalls ein paar Fußgänger. Und ja, bei 1,7€/Ltr. bleibt meine Karre im Zweifel eher stehen.:bored: Oder ist heute autofreier Sonntag?:wimmer: